Biographie

Lena Schnabl lebt als freie Autorin in Berlin. Sie studierte Japanologie, Sinologie und Politik in München und Sapporo und ist Alumna der Reportageschule (Reutlingen). Dort lernte sie unter anderem genau zu beobachten, Texte dramaturgisch aufzubauen und szenisch zu schreiben. Ihre Reportagen erschienen bei Zeit Magazin, Spiegel und Süddeutsche Zeitung und weiteren. Ihr erzählendes Sachbuch „Meine Suche nach dem Nichts“ über eine Pilgerreise in Japan erschien im Goldmann Verlag, schaffte es ins Fernsehen und auf Bestsellerlisten.
Sie publiziert Kurzgeschichten in Anthologien und Literaturzeitschriften, gewinnt mit ihnen Preise und liest auf Bühnen. Aktuell arbeitet sie an ihrem ersten Roman.

Literarisches:
Abwesenheit. In: Mein Mauerfall, mein Wendepunkt – 33 Shortstories über Sackgassen und Auswege, CORRECTIV Recherchen, ISBN: 978-3-948013-37-0, November 2025
offen. Auf der Longlist des FM4 Wortlaut Kurzgeschichtenwettbewerbs 2025 zum Thema „geheim“
Kommt ein Fuchs in die Bar. 3. Platz des Putlitzerpreises 2024, Literaturpreis der 42er Autoren
Orange und Grün. In: Großstadtwunder, Wo die Wolken Schatten werfen, ISBN-13: 9783982572017, November 2023
Blöße. In: introspektiv Magazin, #5 Licht, ISBN 978-3-9823578-4-3, Oktober 2023

Sachbuch:
Meine Suche nach dem Nichts. 416 Seiten, Goldmann Verlag, ISBN 978-3-442-15980-2, Mai 2019

Reportagen (Auswahl):
Unter Aufsicht, mit Friederike Mayer, Zeit Magazin, Mai 2023
Kims untreue Kinder, mit Barbara Bachmann, UniSPIEGEL, Januar 2019
Bei ihm bin ich schön, Neon Magazin, Oktober 2017
Todgeweiht, NZZ am Sonntag, April 2016
Glitzer-Giganten, Tagesspiegel, Mehr Berlin, Januar 2015

Förderungen:
Werkstattstipendium im Rahmen des Nature Writing Preis 2026
Stipendium Neustart Kultur und VG Wort
Kartographen-Stipendium
Transatlantisches Media Fellowship
Journalisten-Stipendium „Nachhaltige Wirtschaft“
Muhamed Beganovic-Recherchestipendium